2. Barnstofer Pyrolysetage 2014

2. Barnstorfer Pyrolysetage

10.-12. Oktober 2014 im Bild...

Am Freitagnachmittag, die ersten Teilnehmer lernen sich kennen bei der kleinen Präsentation holzsparender Kocher von Richard Fetzner gegenüber dem Welthaus Barnstorf

Freitagnachmittag: Solch ein Kocher muss begutachtet werden. Wilfried Ollenburg erläutert das System...

Am späteteren Freitagnachmittag: Heinz Rothenpieler eröffnet die 2. Barnstorfer Pyrolysetage im Welthaus

Aussprache: Bernhard Müller gibt einen Beitrag

Richard Fetzner bei seinem Vortrag

Jörg Fingas...

Jörg Fingas, Christa Roth und Richard Fetzner bei der Podiumsdiskussion am Samstagnachmittag.

Am Samstagnachmittags war's dann soweit: Die "große" Kocherparade hinter dem Welthaus in Barnstorf. Jetzt durfte getestet werden...

Und zwar zu allererst der "kleinste Pyrolysekocher" der Welt - zum Selberbauen. Man nehme eine kleinere Konservendose, bringe einige Einkerbungen an, oben und unten, Luftlöcher zur Zirkulation von Sauerstoff und CO...

Die große Dose wird unten eingekerbt - irgendwo muss ja Sauerstoff reinkommen können - und bekommt oben ein rundes Loch...

... so sehen also die Einkerbungen aus...

... und dann wird die große Dose über die kleine gestülpt...

... die kleine war mit Pellets gefüllt worden und jetzt kann das Ganze angezündet werden und die Flamme arbeitet sich von oben nach unten durch die Pelletts...

...verkohlt diese und übrig bleibt keine Asche - sondern Holzkohle!

Funktioniert: Guschen und Philipp sind hochzufrieden!

Und hier also zwei Exemplare aus der Kocherwerkstatt von Bruchsal: rechts wird von Chantal der Basic-Kocher begutachtet, der schlicht und einfach Holz einspart und links ist der "Porsche" zu sehen, ein Pyrolysekocher. 




Da muss die Flamme durch - und ist hochzufrieden, weil der "Stern" genau der Flamme angepasst ist! Also sowas! "Flammenbündler" nennt sich das.









Experten beraten in Barnstorf über Einsatzmöglichkeiten der Pyrolysetechnik

Praktische Kocher für Afrika

Der Bericht in der Diepholzer Kreiszeitung


Ausloten der Möglichkeiten des Pyrolysekochers für Entwicklungsländer

  Kosten entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular (pdf, hier herunterladen)

Programm als pdf-Datei    /    Invitation


Le séminaire est en allemand et en français.

Invitation (pdf 199 kb)     *       Formulaire d'inscription  (pdf 75,9 kb)

Das Ziel der Pyrolysetage im Welthaus Barnstorf ist die Frage, wie einerseits die Brennstoffversorgung in afrikanischen Ländern verbessert werden kann und andererseits die landwirtschaftlichen Böden. Der Pyrolysekocher ist eine relativ einfache Technik, welches beides miteinander verbindet. Deshalb wollen wir bei diesem Seminar vor allem anhand von Beispielen aus Afrika untersuchen, welchen Beitrag der Pyrolysekocher und damit auch die Nutzung von Biomasse für die Entwicklung Afrikas haben kann und wie eine Popularisierung dieser relativ neuen Technik möglich ist.

Die 2. Barnstorfer Pyrolysetage finden statt von Freitag, 10. Oktober bis Sonntagmorgen, 12. Oktober im Welthaus Barnstorf. Namhafte Referenten haben bereits zugesagt. Anstelle von Prof. Otterpohl kommt sein Assistent, der Äthiopier Asrat Yemaneh aus Hamburg, aus Holland kommt Herr Marinus Stijn CEO der Firma Allgreen/Bio Oil Group, und Frau Christa Roth, die Ofenspezialistin von Food and Fuel Consultants. Auch Richard Fetzner und Jörg Fingas von „Climatefarming“, Tübingen wollen kommen, die schon seit Jahren an der Verbesserung der Pyrolysetechnik arbeiten.

Die Veranstaltung ist dem Gedächtnis an das langjährige LHL-Mitglied, den Tropenarzt Dr. Paul Krämer gewidmet, der uns 2013 kurz vor seinem plötzlichen Tod engagiert auf die Pyrolysetechnik als Option für Afrika hingewiesen hat.

Organisiert wird alles von Lernen-Helfen-Leben e.V., einem niedersächsischen Verein für Entwicklungszusammenarbeit. LHL befasst sich im Rahmen seiner entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland seit Jahren mit Themen im Bereich Aufforstung, holzsparende Öfen, erneuerbare Energien, Ausbildung in Afrika. Wir haben in der Vergangenheit schon sehr unterschiedliche Fragen untersucht, von der Kompostierung über Handwerkerausbildung bis zum Bau von Solarlampen. In Afrika sind wir derzeit in acht Ländern tätig.

Die 2. Barnstorfer Pyrolysetage sind kein Seminar für Spezialisten. Was hier verhandelt wird, versteht jeder und jeder kann mitwirken, jung und alt.

Die Veranstaltung wird von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert, die neben Projekten der Entwicklungszusammenarbeit auch Umwelt- und Naturschutzprojekte in Niedersachsen unterstützt.

Anreise: Die 2. Barnstorfer Pyrolysetage finden im Welthaus Barnstorf (Niedersachsen) statt. Dies liegt unmittelbar am Bahnhof Barnstorf der Strecke Osnabrück-Bremen. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist also empfehlenswert. (Wegbeschreibung)

Geplanter Programmablauf (Stand: 25.9.14)

Freitag, 10. Oktober 2014

bis 17.00 Uhr Anreise,  Kaffee, Zimmerverteilung

15.00-17.00 Uhr – Extra-Präsentation von holzsparenden Kochern, die nicht auf Pyrolyse-Basis arbeiten durch Herrn Richard Fetzner auf dem Freigelände neben dem Welthaus Barnstorf

17.00 Uhr Eröffnung Begrüßung durch Vors. von LHL, J. Marquardt, Grußworte

18.00 Uhr : Das Haushaltsenergieproblem in Entwicklungsländern und die Pyrolysetechnik, Christa Roth (Food and Fuel Consultants)

19.15 Uhr: gemeinsames Abendessen

20.15 Uhr: Aussprache und Diskussionen, anschließend stellt Herr Marinus van Stijn, CEO von Allgreen/Bio Oil Group (Belgien) eine Großanlage der Müllverwertung für Länder des Südens vor, welche über das Pyrolysesystem sowohl Elektrizität als auch Öl produzieren kann.



Samstag, 11. Oktober 2014

09.00 Uhr Möglichkeiten mit der Terra-Preta Sanitation, Ecosan in Entwicklungsländern

In Afrika sind Böden schnell ausgelaugt. Kunstdünger ist zu teuer und hilft nur begrenzt. Der Äthiopier Asrat Yemaneh von der TU Hamburg zeigt auf, welche Möglichkeiten sonst noch bestehen.

10.00 Uhr Von der „Benzin-Kutsche“ zum „Porsche“: Was steckt alles noch in der Pyrolyse-Technik? Richard Fetzner

11.30 Uhr Neue Praxiserfahrungen mit dem Pyrolysekocher in Afrika, Jörg Fingas

13.00 Mittagessen

14.00 Uhr  Podiumsgespräch mit den Referenten: Wie weiter mit dem Pyrolysekocher? Jörg Fingas, Christa Roth, Richard Fetzner

Moderation: Heinz Rothenpieler.

16.00 Uhr  Workshop: Vorstellung von Praxisbeispielen aus dem Teilnehmerkreis, darunter: Vorstellung des „Kocherforums im Internet“

18.30 Uhr Abendessen, anschließend: gemütliches Beisammensein



Sonntag, 12.Oktober 2013

09.30 Uhr Abschlußgespräch, Resümee. Wo kommt der „große Durchbruch“ für den Pyrolysekocher? Wie können wir zum Thema weiterarbeiten. Gespräch mit Referenten und Teilnehmern.

12.00 Uhr Mittagessen, Abschluss der Veranstaltung.


    Nous sommes  membres de l’ONG allemande « Lernen-Helfen-Leben e.V. » et sommes
très engagés dans des projets dans plusieurs pays africains. 
Nous faisons des recherches intensives sur les foyers à basse consommation de bois et de charbon de bois.
Nous aimerions vous présenter toute une palette de foyers
très économiques fonctionnant au bois, au charbon de bois, aux herbes
séchées… 

 L’ensemble de ces foyers est une réponse durable et réaliste aux difficultés rencontrées par maint pays africains : déforestation, chômage et infertilité des sols.

 Nous aimerions ajouter que nous sommes une ONG et que nous ne voulons pas faire de profit, ni vendre ces foyers.




Die 2. Barnstofer Pyrolysetage werden gefördert von der Niedersächsischen

Bingo-Umweltstiftung