LHL im Überblick

Ein kurzer Überblick: Was macht LHL in 2012?

Tue Gutes und rede darüber, in diesem Sinne wollen wir der Öffentlichkeit zeigen, in welchen Ländern in Afrika wir Partnerschaften pflegen und unsere Partnerorganisationen in Fragen der Entwicklungshilfe und des Umweltschutzes unterstützen. Ganz nebenbei wollen wir weitere Freunde, Interessenten, Förderer, Mitglieder und Spender gewinnen. Wir hoffen es wird uns gelingen.

Lernen-Helfen-Leben existiert seit über 20 Jahren und wurde von ehemaligen Entwicklungshelfern gegründet. Wir engagieren uns - gemeinsam mit Partnern in Afrika - um regionale Entwicklungs- und Umweltschutzprojekte, wobei wir primär die Milleniumsziele verfolgen. In unseren Partnerländern kennen wir unsere afrikanischen Freunde persönlich und durch regelmäßige gegenseitige Besuche halten wir engsten Kontakt zu den Menschen vor Ort, eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche Projektarbeit.

Geschäftsstelle: Achtern Diek 12, 49377 Vechta 04441/81343 - 04441/854920

Unsere Bankverbindung lautet:

Volksbank Vechta, BLZ: 280 641 79, Konto-Nr.: 135 875 800

(bitte bei Verwendungszweck das Partnerland angeben. Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung,dann setzen Sie Ihre Anschrift hinzu).

Wir könnten unsere Arbeit in diesem Umfang nicht durchführen ohne die Unterstützung unserer Spender und Partner (GIZ, BINGO-Umweltstiftung, BMZ, PRIMA KLIMA, SUE, um die größten zu nennen), für deren Hilfe und Förderung wir hier allen Dank sagen.

LHL ist als gemeinnützig anerkannt beim Finanzamt Vechta (Niedersachsen).


im Tschad

Kampf dem Hunger u. Analphabetentum

Im Tschad leidet jeder Zweite täglich Hunger – ist also unterernährt. Und die Hälfte der Tschader kann weder lesen noch schreiben. Wie können wir helfen?

Das erste Projekt der Kooperation mit dem tschadischen Verein JARABE (= „Wir bauen das Land auf!“) war der Bau und die Eröffnung einer SEK-I-Schule. Die Zahl der Schülerinnen ist immer größer als die der Schüler - LHL trägt regelmäßig die Hälfte der Schulgebühren für die Mädchen.JARABE hat drei weitere Schulen eröffnet, mit bestem Erfolg.

Was kann man gegen den Hunger tun? Fast jeder Tschader ist als Kleinbauer Selbstversorger, aber die Böden sind inzwischen erschöpft. Die Herstellung und Nutzung von Kompost ist eine Methode, die kostenlos ist, aber im Tschad noch unbekannt. Die Schulungen werden von tschadischen Fachleuten durchgeführt.

Mehr Informationen: HIER klicken

Die Projekte im Tschad werden betreut von Jürgen Marquardt, Oberstudienrat i.R.,Studium der Geographie, Anglistik und Theologie. Mein Schwerpunkt liegt im Tschad wo ich mehrere Projekte initiiert habe.



in Nigeria

Ölreichtum und Energiemangel

Nigeria ist reich an Öl und Gas, aber die Bevölkerung kann sich Öl und Gas nicht leisten und greift daher beim Kochen auf Holz zurück. Beim traditionellen Kochen auf drei Steinen wird viel Holz verschwendet. Das führt zu schneller Entwaldung. Unser Projekt arbeitet mit der nigerianischen Organisation DARE zusammen und setzt Holzsparöfen ein, die 80 % weniger Holz benötigen. Die Bauteile werden aus Deutschland importiert und im Lande montiert. Die Vorfinanzierung geschieht mit Klimaschutzmitteln über die atmosfair gGmbH im Rahmen von CDM.

Weiter hat LHL bisher zwei Kurse zum Bau von Solarlampen, kleiner Solar-Home-Systeme und Ladegeräten für Handys erfolgreich durchgeführt. Innovativ sind LHL & DARE auch auf dem Gebiet des Bauens mit PET-Flaschen; u.a. werden Häuser und Zisternen gebaut

Mehr Informationen auf unserer Nigeriaseite

In Nigeria werden die Projekte von Bernd Blaschke  betreut. 



im Ostkongo

(Über)Leben im Herzen Afrikas mit LHL

Richtig gefährlich im Ostkongo ist die unglaubliche Armut für viele Menschen. Nirgendwo auf der Welt hungern mehr Menschen als in diesem eigentlich fruchtbaren Landstrich. Weltweit begehrt sind seine Rohstoffe, die aus der Erde geplündert werden, von Konzernen, Soldaten und Rebellen.

Was machen wir im Herzen Afrikas?

Wir beginnen bei den drängendsten Problemen:

  • Mit uns lernen Frauen Gemüsegärten anlegen und pflanzen Mango- und Avocadobäume, denn bisher werden fast nur Maniok und Bananen angebaut.

  • Wir fördern Agroforstwirtschaft und Kompostierung statt Verbrennung von organischen Abfällen, denn die Ackerböden sind ausgelaugt.

  • Wir zeigen wie man holzsparende Lorenaöfen baut, jeder kann es lernen. Tausende dieser raucharmen Lehmöfen werden schon genutzt, denn Haushaltsenergie Nr.1 sind Holz und Holzkohle.

  • Wir fördern Aufforstungen, denn die Berglandschaft ist kahl und Erosionen sind die Folge.

Mehr Informationen: HIER klicken!

Für die Projektbetreuung im Osten ist tätig Heinz Rothenpieler, Sozialpädagoge und Bankkaufmann, zuständig für die Projekte im Ostkongo, für Projektanträge und Buchführung. "Außerdem bin ich auf der "Entwicklungpolitischen Baustelle" in Deutschland tätig."



im Westkongo

Unser Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe!

Im Westen der Demokratischen Republik Kongo südlich der Hauptstadt Kinshasa liegt das Dorf Kilueka. Hier wurde 2009 der Verein „Songa nzila“ (d.h. „den Weg zeigen“) gegründet, mit überwiegend Frauen. Sie werden regelmässig in Ernährung, Gesundheitsvorsorge, Hygiene und Umweltschutz weitergebildet, um ihr neues Wissen dann als Multiplikatorinnen in ihre Dörfer (s. Foto) zu tragen. Noch immer wird hier der Regenwald abgeholzt und die Holzkohle nach Kinshasa gebracht, denn der Energiebedarf der 10 Millionen Metropole ist enorm und Strom rar. Mit dem Regenwald verschwinden nicht nur die Bäume, sondern auch Obstbäume, Ölpalmen, Pilze, Raupen und Fische, d.h. es entsteht eine Savanne! Die Ernährung wird immer einseitiger, die Probleme immer vielfältiger und die Armut immer grösser!

Der Biologe Augustin Konda begleitet die Projekte vor Ort. Er pflanzt z.B. mit den Dorfbewohnern Bäume und stellt in den Wäldern Bienenstöcke auf: Jedes Jahr Honig zu ernten ist ertragreicher als einmal einen Baum zu fällen.

Mehr Informationen: HIER klicken!

Für die Projekte im Westkongo engagiert sich Irene Freimark-Zeuch, gelernte Krankenschwester, Mutter von 5 Söhnen. "Habe mich immer schon für das Thema Gesundheit interessiert. Seit Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich für Afrika mit dem Schwerpunk in Kilueka."



in Togo

Das Recht, lesen und rechnen zu können

Stellen Sie sich vor: Sie möchten einen Mikrokredit aufnehmen, aber Sie können nicht einmal Ihren Namen schreiben! Oder Sie möchten auf dem Markt Ihre Ware zu einem vernünftigen Preis verkaufen, aber Sie können nicht rechnen. Viele Erwachsene, vor allem Frauen, befinden sich in dieser Situation in Togo. Aus diesem Grund möchten wir diesen Menschen helfen, indem wir ihnen einen Alphabetisierungs-und Rechenkurs anbieten.

Dazu müssen wir Lehrer ausbilden, Lernmaterial besorgen, Solarbeleuchtung für die Abendkurse anbieten. Unsere Partnerorganisation ADICH, mit der wir seit 2009 erfolgreich kooperieren, wird für die Logistik sorgen. Wir besuchen unsere togoischen Freunde mindestens einmal im Jahr und werden von den Fortschritten berichten.

Mehr Informationen: Klicken: deutsch  -   französisch !

Chantal Klöcker - "Bonjour! Ich bin seit einem Jahr Mitglied bei LHL und Lehrerin am Lycée Français de Düsseldorf. Togo habe ich vor einem Jahr entdeckt und war seitdem dreimal dort, Tendenz steigend."



auf Madagaskar

Dorfentwicklung im Süden

Begonnen haben wir unser Dorfprojekt 2003, zusammen mit unserem madagassischen Partner Romain Rabearisoa. Die Schule stand auf seiner Liste ganz oben und jetzt besitzt das kleine Dorf eine Grundschule und sogar ein College, wobei die Kinder sich noch an die Toilette gewöhnen müssen. Die Klimaveränderung hat dazu geführt, dass der Dorfbrunnen in den letzten drei Jahren zu wenig Wasser spendete und es drohte sogar eine Auswanderung. Nachdem eine Brunnenbohr-firma eine Wasserader entdeckte, kann jeder Dorfbewohner sich wieder ausreichend mit Wasser versorgen.

Im Rahmen des Alphabetisierungskurses hat sich eine Kooperative gebildet, die uns den Wunsch nach einem Ochsengespann vortrug. Rechtzeitig vor der Regenzeit konnten die Bauern ihre Felder mit Hilfe eines Ochsengespanns pflügen und mit dem Wagen die Ernte in die Kreisstadt bringen, eine große Erleichterung.Gerade entsteht ein Lagerhaus und ein Ochsenstall; und eine Baumschule, die zu einer Ecofarm ausgebaut werden soll, ist für die nächsten Jahre geplant. Hier können die Bauern angepasste Landwirtschaftstechniken und die Frauen gesündere Ernährung, Hygiene und Produktverbesserung erlernen.

Mehr Informationen auf unserer Magaskarseite

Für Madagaskar, Namibia und Nigeria setzt sich ein Bernd Blaschke. Informatiker, seit 5 Jahren Rentner, Interesse für Umwelt-und Klimaschutz. "Habe durch eine Reise nach Namibia Afrika entdeckt und lebe jetzt mit einem Bein dazu in Nigeria und Madagaskar."


in Namibia

Vom Au-pair -Mädchen zur Managerin einer "Business Mall"

In Namibia haben wir Deensia de Kock vor mehr als zehn Jahren kennen gelernt, als 15-jähriges Schulmädchen, welches Deutsch als 2. Fremdsprache gewählt hatte. Fünf Jahre später hat sie bereits ein Au-Pair-Jahr in Deutschland absolviert und heute überrascht sie die deutschen Touristen mit ihren Deutsch-Kenntnissen. Nach zwei Jahren (nach ihrer Rückkehr) als Angestellte in einem kleinen Mini-Markt beschloss sie den Schritt in die Selbstständigkeit.

Zwei Jahre lang übte sie in ihrem kleinen Cuca Shop, jetzt wagt sie einen großen Schritt: zusam-men mit anderen jungen Frauen wollen sie eine Business-Mall gründen, jede hat ihr kleines Geschäft aber alle sitzen in einem größeren Laden. Zuvor muss die neue Mall fertig gebaut werden, es fehlen noch 1.500 € für die Kundentoilette. Ein spannendesExperiment und sowohl hier als auch in Namibia schaut man interessiert zu. (Bernd Blaschke)

Hier etwas mehr Informationen


Stand der Darstellungen: Mai 2012


Was noch fehlt?

Burkina Faso! Im August soll auch die Vorstellug unserer Projektarbeit in Burkina Faso fertig sein.