LHL in der Presse - 2011


BBC berichtet über "unser" Plasticflaschenhaus in Nigeria

Nigeria's plastic bottle house

Nigeria's first house built from discarded plastic bottles is proving a tourist attraction in the village of Yelwa.

Hundreds of people - including government officials and traditional leaders - have been coming to see how the walls are built in the round architectural shape popular in northern Nigeria....

BBC Africa

Hier noch eine Diskussion zum Thema bei "Treehugger" und:

Am Montag um 19.10 sendete Galileo bei Pro Sieben u.a. einen Beitrag über
ungewöhnliche Bautechniken:
Platz 5: Styropor in Verbindung mit Beton
Platz 4: Lehm
Platz 3: Glasflaschen
Platz 2: Stroh
Platz 1: Bauen mit Plastikflaschen nach Andreas Froese

Wer den Beitrag anschauen will, muss den Regler um 50%
vorschieben, denn die ganze Sendung dauert über 50 min. und der
interessanteste Teil ist in der 2. Hälfte zu finden.




Diepholzer Kreiszeitung, 2. April 2011

CO2-Minderungszertifikat für Nigeria-Projekt des Vereins LHL

Herdsystem spart Holz in Afrika


02.04.11|Diepholz
Diepholz - Wer möchte, wenn er sein Mittagessen zubereitet, mehr Geld für die zum Kochen benötigte Energie bezahlen als für das Mittagessen selbst? In vielen Teilen Westafrikas ist das jedoch mittlerweile Realität geworden. Hier hilft der Verein Leben – Helfen – Lernen (LHL), der seinen Sitz in Diepholz hat.


Habiba Ahmed, Frau des Vorsitzenden der LHL-Partnerorganisation DARE in Kaduna/Nigeria, an einem der energiesparenden Holzherde.

Da Petroleum und Benzin nicht mehr von den Regierungen subventioniert werden, sind fast alle Haushalte wieder zum Holz als Energiespender und dem ineffektiven Drei-Steine-Feuer zurückgekehrt. Das Ergebnis: Viele Regionen sind schon entwaldet, und Holz muss aus den letzten Wäldern über weite Strecken herangeschafft werden. Vor diesem Hintergrund hat der Verein Lernen-Helfen-Leben, der beim Diepholzer Agenda 21-Büro (Rathausmarkt) angesiedelt ist, gemeinsam mit dem nigerianischen Partnerverein DARE in der Großstadt Kaduna in der Mitte Nigerias im Jahre 2007 ein ehrgeiziges Projekt begonnen.

Ziel ist die Einführung eines Herdsystems, das nur ein Fünftel des bisher genutzten Holzes benötigt und zudem noch eine bedeutend verbesserte Umweltverträglichkeit aufweist.

Projekte in Nigeria sind aus vielerlei Gründen sehr schwierig. So hat sich schnell herausgestellt, dass das Herdprojekt ohne finanzielle Hilfe nicht gelingen konnte. Darum ist LHL überglücklich über die Mitteilung, dass dem Projekt jetzt die ersten CO2-Minderungszertifikate ausgestellt wurden, nachdem es bereits im Oktober 2009 vom Klimasekretariat der Vereinten Nationen (UNFCCC) in Bonn als CDM-Projekt registriert worden war. Laut UNFCCC zählt das Projekt nicht nur wegen seines Klimanutzens, sondern auch wegen der Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung und seines Beitrags zu einer nachhaltigen Entwicklung zu den zehn besten Projekten weltweit. Durch den Einsatz von 12 500 Herdsystemen werden im Verlauf von zehn Jahren etwa 300 000 Tonnen CO2 eingespart.

Bereits im Januar 2010 wurde das Projekt auch von der Goldstandard-Organisation registriert.

Die Herde und Töpfe und die dazu gehörige Warmhaltebox werden aus Deutschland geliefert und vor Ort zusammengebaut. Jedes Jahr wird offiziell eine bestimmte Zahl von Nutzern aufgesucht, und es wird überprüft, ob der Herd das Jahr über genutzt wurde. Das ist mit sehr viel Arbeit verbunden, ist aber nicht zu umgehen, wenn die Subventionen in etwa der Höhe der Hälfte der Kosten ermöglicht bleiben soll. Mit seinem nigerianischen Partner hofft LHL, dass das Projekt richtig in Gang kommt und bald ein größeres Nachfolgeprojekt folgen kann.





Die Glocke, Zeitung im Lippetal, 12. Februar 2011


Soester Anzeiger, 9. Febr. 2011

Lehrerausbildung und Brunnenbau

Verein Lernen Helfen Leben: Erfolgreiche Projekte im Tschad

Diepholzer Kreiszeitung, 6. Januar 2011 (pdf, 594,7 kb)


Umweltschutz: Düsseldorfer Projekt ist gut fürs Klima

Düsseldorf, 06.01.2011, Maira Schmidt

Bernd Blaschke und sein Energiesparkocher. Foto: Sergej Lepke / WAZ Fotopool

Bernd Blaschke und sein Energiesparkocher. Foto: Sergej Lepke / WAZ Fotopool

Düsseldorf. Der Düsseldorfer Bernd Blaschke verkauft in Nigeria Energiesparkocher. Die Stadt unterstützt das Projekt „Lernen-Helfen-Leben“ und gleicht damit klimaschädliche Flugreisen aus.

Weiterlesen: Neue Rhein Zeitung (NRZ), 7.1.11 oder als pdf-Datei (105,5kb)