Archiv Veranstaltungen 2013

Fachseminar zum 25jährigen Jubiläum von LHL:

Freitag 11. bis Sonntag 13. Oktober 2013,   Welthaus in Barnstorf (Niedersachsen) 

Wie kann mit dem Pyrolysekocher die Armut in Afrika bekämpft werden?
Hier online weiterlesen

Programm als pdf (126,3 kb) ANMELDUNG als pdf (54 kb, hier runterladen, ausdrucken und abschicken)     

Einladung auf dem Jugendserver Niedersachsen


Programm:

Freitag, 11. Oktober 2013

bis 17.00 Uhr Anreise, Zimmerverteilung, Kaffee

17.30 Uhr Eröffnung der Veranstaltung

Von der Pflanzenkohle zum „schwarzen Gold“ - Neue Wege für die Haushaltsenergie in Afrika

Begrüßung durch den Vorsitzenden von LHL, J.Marquardt, Grußworte

18.00 Uhr : Jörg Fingas: Wie kann ein Herdfeuer Pflanzenkohle produzieren?

18.15 Uhr Wie über das „stille Örtchen“ in Afrika geruchlos über Pflanzenkohle die Bodenfruchtbarkeit gesteigert werden kann.

Prof. Dr. Otterpohl (Technische Universität Hamburg)

In Afrika sind Böden schnell ausgelaugt. Kunstdünger ist zu teuer und hilft nur begrenzt. Prof. Otterpohl zeigt auf, welche Möglichkeite sonst noch bestehen.

19.15 Uhr: gemeinsames Abendessen

20.15 Uhr: Podiumsgespräch : Ist der Pyrolysekocher eine Chance für Afrika? Entwicklungspolitische Perspektiven für die Pflanzenkohle – mit den Referenten Prof. Otterpohl, Jörg Fingas, Mareike Tobiassen, Robert Gensch. Moderation: Heinz Rothenpieler

Samstag, 12. Oktober 2013

09.00 Uhr Prof. Dr. Otterpohl: Möglichkeiten mit der Terra-Preta Sanitation, Ecosan in Entwicklungsländern

10.00 Uhr Jörg Fingas: Fallbeispiele zum Thema: Warum Pyrolysekocher? Bisherige praktische Erfahrungen in Senegal und Burkina Faso sowie Planung für Burkina Faso.

10.45 Uhr Jörg Fingas: Wie funktioniert der Kubus-Kocher?

11.00 Uhr Mareike Tobiassen: Indische Erfahrungen mit dem Pyrolysekocher „Champion“, Biomassepotential, Pflanzenkohle-Ertrag, Emissionsminderung, Akzeptanz, evtl. mit Demonstration des Champion-Pyrolysekochers

12.00 Uhr Jörg Fingas Verfahren zur Konditionierung von Biomasse als Brennstoff Brikettierung oder Pelletierung vor oder nach Pyrolyse?

13.00 Mittagessen

14.00 Uhr Robert Gensch (German Toilet Organisation): Menschlicher Mist ist Gold wert – aber, was tun? Das Beispiel von Schultoiletten: Wie können menschliche Ausscheidungen gefahrlos und nutzbringend verwertet werden?

15.00 Uhr Jörg Fingas: Wie Biomasse viereckig gemacht wird und als Brikett Holz ersetzt. Könnte die ein Beitrag zur Reduzierung der Entwaldung sein?

16.00 Uhr, Podiumsgespräch mit den Referenten: Die Frage der Akzeptanz in Afrika. Wie können die neuen technischen Möglichkeiten für breite Bevölkerungskreise attraktiv werden? Moderation: Heinz Rothenpieler.

18.30 Uhr Abendessen, anschließend: gemütliches Beisammensein

Sonntag, 13.Oktober 2013

09.30 Uhr Abschlußgespräch, Resümee. Welche Bedeutung hat der Pflanzen­kocher für die künftige Arbeit von Lernen-Helfen-Leben e.V.? Wie können wir zum Thema weiterarbeiten. Gespräch mit Referenten und Teilnehmern. 12.00 Uhr Mittagessen, Abschluß der Veranstaltung.


Plastik- und Batteriemüll am Ufer des Tanganjikasees im Kongo. Photo: H.R.

Schöne neue Technikwelt - auch in Afrika - aber wohin mit den Altbatterien?
Der Weg zu einem Batterien-Recycling in Afrika
- Ein Beitrag zur Technikfolgendiskussion -

Seminar von Lernen Helfen Leben e.V. in Verbindung mit Dialog International e.V. und der Ingenieurschule Düsseldorf
19.September, 16 Uhr - 20. September 2013, 15 Uhr


Eingeladen sind neben Studenten der Ingenieurwissenschaften allgemein interessierte Bürger und Vertreter von Entwicklungs-NRO's, welche vielleicht auch schon in Afrika gedacht haben, was denn mit all den vielen Batterien passiert, die dort im Einsatz sind? Hier weiterlesen!

Das Seminar wird gefördert von der Agenda21 der Stadt Düsseldorf


Das war der "Tag der Offene Tür" von LHL


Montag, 26. Aug. 2013 - Allen ein Dankeschön, die gestern mitgeholfen haben, dass sich LHL mit seinen Projekten in die Öffentlichkeit begeben und hier
großartig seine Arbeit in Afrika demonstrieren konnte. Zwar hätte das Wetter etwas besser sein können - die Funktion der 3 Solarkocher konnten nur beschrieben werden - aber es waren dennoch genügend Interessente unterwegs die stehenblieben, manche nur guckten, viele auch fragten, einige uns regelrecht ausquetschten und es gab auch eine Spenderin (hallo Kassenwart, aufpassen). Aber wir hatten auch Glück, denn erst zum Schluss um 18.30 begann es zu regnen und wir kamen glimpflich davon.

Darum Dank an (von li > re)  Irene, Bernhard, Amelie, Udo, Guschen, Heinz, NN, Jürgen, NN und Wolfgang (zwei Unbekannte wollten unbedingt dabei sein, sie kamen aus den USA und Frankreich). Dafür hatte Amelie ihren Premierenauftritt, die hier ihr Schulprojekt in
Uganda vorstellte. Zu spät für das Foto kam Arnaud mit seinen beiden Zwillingen.

Ich werde auch noch an das Umweltamt ein Dankschreiben senden, denn eine solche Gelegenheit bekommt man sehr selten, ohne Geld quasi mitten in der Stadt sich der Öffentlichkeit vorstellen zu können.


Wieder "Tag der Offenen Tür" von Lernen-Helfen Leben e.V.

LHL stellt seine afrikanischen Projekte vor

Düsseldorf, Sonntag, 25. August 2013 ab 14:30 Uhr

Rheinufer, Untere Rheinwerft, vor dem UIZ, Höhe Pegeluhr


Erinnerung an den Tag der Offenen Tür im vorigen Jahr,  2012 am Düsseldorfer Rheinufer, vor der Pegeluhr, Photo: B. Blaschke

LHL ist seit 25 Jahren in Afrika aktiv mit dem Ziel, die Milleniumsziele in unseren Partnerländern zu verwirklichen, zumindest dabei zu helfen. Wir stellen unsere bisherigen und aktuellen Projekte vor, einerseits in großformatigen Fotos, Plakaten und Flyer, andererseits führen wir Solarkocher (Parabol- und Boxkocher), hocheffiziente Holzsparkocher, einen traditionellen Madagaskarkocher, einen modernen Pyrolysekocher und ein mobiles Wasseraufbereitungsgerät vor und Solartaschenlampen die im Selbstbau hergestellt werden können. Bei Kochwürstchen oder einer Tasse Kaffee können Sie von uns Details über unsere verschiedenen Projekte erhalten und sich über unsere geplanten Vorhaben informieren.


UIZ- Tag der offenen Tür von LHL am Rheinufer im vorigen Jahr....      (Photo: I. Freimark-Zeuch)


Juli 2013: Jetzt ist's soweit: Der erste LHL-Doktor



Uni Vechta promoviert Abdallah Diop zum Dr. agr. 

mit einer "Untersuchungen zur Kompostverwendung in der urbanen und periurbanen Landwirtschaft N'Djamènas (Tschad)"

Mittwoch, 24. Juli 2013. Wie kann's anders sein: Sitz von LHL ist in Vechta (Niedersachsen) und Abdallah hat dort zum Thema "Kompost" promoviert, zum "schwarzen Gold", oder genauer: LHL-Mitglied Dr. Diop aus dem Tschad hat in seiner Heimatstadt, der Hauptstadt  N'Djamena, untersucht, wieviel der Müll der Millionenstadt zum Kompost beitragen könnte für die vielen Gemüsegärtner rund um die Stadt, die bisher viel Geld für Kunstdünger ausgeben. Das Ergebnis ist verblüffend: 70 % des Mülls der Hauptstadt des Tschad ist kompostierbar und zwar auf einem Niveau, auf das Europäer nur mit Neid blicken können. Die Schadstoffgehalte des Kompost, so die Ergebnisse der Untersuchungen von Dr.Diop, sind fast zu vernachlässigen. Die gesamte Gemüseversorgung von N'Djamena könnte somit ohne Kunstdünger durch Kompostierung gute Erträge bringen. Doch die Anlage dafür existiert noch nicht. Dr.Diop: "Das Thema Kompost wird wohl den Rest meines Lebens ausfüllen... "
Doktorvater Prof. Schröder wies darauf hin, dass LHL-Vorsitzender Jürgen Marquardt vor vier Jahren mit Abdallah bei ihm sass und man überlegte, ob eine Promotion möglich sei. Die Überlegung war in wenigen Minuten zu Ende. Heute ist Abdallah Dr.agr. Diop.

Wir gratulieren ganz herzlich

und wünschen ihm und seiner Familie einen guten Start für die nächsten zwei "Wanderjahre" in Togo, wo Dr.Diop einem Ruf der GIZ gefolgt ist und an seinem Thema weiterarbeitet. (H.R.)




Bericht vom Tagesseminar

"Bestandsaufnahme erneuerbarer Energien in Afrika":

Erneuerbare Energien in Afrika – zentral oder dezentral?

Afrikanische Ingenieurstudenten machen in Düsseldorf erneuerbare Energien in Afrika zu ihrem Top-Thema!


Photo: Afrikanische Studenten auf der Solarkonferenz 2010

Afrika gewinnt einen zweifelhaften Ruhm: als der Kontinent der Stromabschaltungen. Ist die große Armut daran schuld? Nein - paradoxerweise gerade der wachsende Wohlstand....... Hier weiterlesen!



Einladung zum "Kleinen Tagesseminar"
 
Samstag, 6. Juli 2013
09.00-14.00 Uhr
Raum der Agenda 21 in den Düsseldorf-Arcaden am S-Bahnhof-Bilk
(Eingang Schwimmbad, Bachstrasse, 3. Stock)
 
"Bestandsaufnahme erneuerbarer Energien in Afrika"
 
mit Muepu Muamba (Dialog International)
Dr.Médard Kabanda und Boubacar Hassan Karimou, Student der Ingenieurwissenschaften,
Heinz Rothenpieler, Dr. Gerhard Pauli und Dr. Maria Németh.
 
Karimou, der an der Fachhochschule Düsseldorf eine Examensarbeit über erneuerbare Energien in Niger schreibt, hat in den letzten Wochen das Internet durchsucht und ist dabei herauszufinden, wie die Situation und der Diskussionsstand zum Thema "erneuerbare Energien" in einzelnen Ländern südlich der Sahara ist und wird uns dies, gemeinsam mit Dr.Kabanda vorstellen.
Nachdem wir letzten Winter in einem Tages- und einem Abendseminar uns mit der Situation der handwerklichen Ausbildung für erneuerbare Energien im Afrika südlich der Sahara befasst haben, wollen wir jetzt einen Blick darauf werfen, was in den einzelnen Ländern öffentlich zum Thema diskutiert wird, welche Projekte auf den Weg gebracht sind und wo Probleme erneuerbare Energien behindern.
Ein Thema scheint fast überall auf der Tagesordnung zu stehen: Stromabschaltungen, weil immer mehr Elektrogeräte immer weniger Elektrizität vorfinden. Wie gehen die einzelnen afrikanischen Länder damit um? 
Dies ist Gegenstand des "kleinen Tagesseminars", mit dem das Thema nicht abgeschlossen, sondern auf den von uns gewünschten Weg gebracht wird. Welche Konsequenzen haben die vorgefundenen Ergebnisse für unsere Arbeit? Wo sind Vertiefungen nötig? Wo sind Kontakte interessant? Was fehlt noch? Wie wollen wir die Ergebnisse veröffentlichen?




Abendseminar,
Freitag, 15. Februar 2013, ab 17.00 bis 21.00:
Wir freuen uns, dass wir für die Fortsetzung unseres "Tagesseminars" vom 26.1. am
 
Freitag, 15. Februar  als Hauptreferent
 
Thomas Bremm-Gerhards von Don Bosco gewinnen konnten.
 
Für Thomas Gerhards ist die Förderung der Berufsausbildung in verschiedenen afrikanischen Ländern, zuerst für Misereor, heute für Don Bosco, seit vielen Jahren Schwerpunkt seiner Arbeit...

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